„Trausitz.(bnr)07.Mai 2017

Mariensingen in Trausnitz

Niemand kann die Gebete und Lieder zählen, welche die Gottesmutter loben und preisen. Eine Auswahl der schönsten Lieder brachte der Oberpfälzer Volksliedkreis Schwandorf in der Pfarrkirche in Trausnitz einem begeisterten Publikum zu Gehör. Das Jubeljahr zum 300jährigen Jubiläum der Skapulierbruderschaft ist seit Sonntagabend um einen weiteren Höhepunkt reicher. Das Mariensingen des OVK zusammen mit dem Trausnitzer Kirchenchor machte in beeindruckender Weise deutlich, welch große Schönheit von einer aufrichtigen Marienverehrung ausgeht. Die Sängerinnen und Sänger haben es ausgezeichnet verstanden, die vielen Zuhörer in ihre Bann zu ziehen. Die „Familienmusi Irlbacher"sorgten zu Beginn mit einem Marienmenuett für die nötige Ruhe und Andacht. Man hätte in der vollbesetzten Kirche die berühmte Nadel fallen hören. Drei Generationen musizieren in dieser Gruppe gemeinsam. Die Oma Barbara Lippert ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Volkmusikszene. Begleitet wird sie von ihrer Tochter Anita Irlbacher auf der Zitter und den Enkeltöchtern Sofie an der Harfe und Anna am Hackbrett. Ihre glockenreinen Stimmen machten den „Gruß an Maria“ förmlich fühlbar. Mit ihren Gedanken und Bitten wandte sich das „Duo Niederalt“ musikalisch an die Gottesmutter. Begleitet auf der Harmonika wurden sie dabei von Reinhard Lößl.  Ernestine Niederalt war auch für die Programmgestaltung zuständig. „Maria als Himmelskönigin“ priesen der MMC-Dreigesang mit ihren kräftigen Stimmen. Diese drei  Gruppierungen wurden durch den Trausnitzer Kirchenchor unter der Leitung von Antonia Kalb musikalisch ergänzt. Bei den Liedern des Kirchenchores wurde bei vielen Trausnitzern die Erinnerung an den früheren Chorleiter, Hauptlehrer Hans Hufnagel, wach. Aus seiner Feder stammen einige Marienlieder, die noch heute zum Repertoire des Chores gehören. Mit dem Lied „Blick vom Himmelsthron“ setzte der Chor dem Mariensingen die Krone auf. Am Ende dieser musikalischen Sternstunde glänzten in so manchem Auge eine versteckte Träne der Rührung und Freude. Thomas Klar, der als Vorsitzender der MMC maßgeblich am Zustandekommen des Mariensingens mitgewirkt hat, dankte den beteiligten Musikgruppen für diese wunderschöne Darbietung. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Segne du Maria“, das wie eine Hymne an Maria das Gotteshaus erfüllte, fand das Mariensingen seinen Abschluss.


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Stand: 17. Juli 2021

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