Trausnitz.(bnr)08. April 2018

Mesner geht in den Ruhestand

Es gibt Leute, die gehören zu einem Dorf wie die Kirche oder das Wirtshaus. Ohne sie würde etwas ganz Charakteristisches fehlen. Hans Duschner aus Trausnitz gehört zu ihnen. Seit über 50 Jahren versieht er zuverlässig und gewissenhaft seinen Dienst als Mesner in der Pfarrkirche St. Josef. Bereits als junger Bursche hat ihn der damalige Pfarrer Johann Wittmann für diesen Ehrendienst angeworben. Dem Duschner Hans hat es gefallen und er blieb bis heute dabei. Mit seiner liebenswürdigen Eigenart hat er dem Amt seinen Stempel aufgedrückt. Wie kein anderer hat er es verstanden, aus dem Osterfeuer in der Osternacht eine richtige Zeremonie zu machen. Unvergessen ist auch sein gespaltenes Verhältnis zur Lautsprecheranlage bei den Prozessionen. Das Pfeifen und Knarren gehörte einfach dazu. Jetzt zwingt ihn seine angeschlagene Gesundheit das Mesneramt aufzugeben. Beim Sonntagsgottesdienst  verabschiedete Pfarrer Hans Spitzhirn und die gesamte Pfarrgemeinde ihren  treuen Mesner mit einem Geschenk und viel Applaus. Mit dem Pfarrgemeinderatswahlen endete auch die Amtszeit von vier Pfarrgemeinderäten. Seit 32 Jahren gehörte Ernst Zimmerer dem Gremium an. Acht Jahre waren Giesela Götz und Josef Eckert dabei und vier Jahre Antonia Kalb. Die ausscheidenden Pfarrgemeinderäte bleiben der Kirche in anderen Funktionen erhalten.


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Stand: 17. Juli 2021

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